Unser erster GM

Akira ganz klein..
Akira ganz klein..

So begann unsere Liebe zu den Schwarz-Weißen

 

Mein Vater Hermann betont immer, er sei kein Rassen-Fanatiker.

Bei jeder Rasse sind gute Hunde und eben auch schwarze Schafe zu finden (wobei das ja meistens am Führer liegt) und Recht damit hat er ja auch.

 

In unserem Hause war vom Deutsch Kurzhaar über den Deutsch Drahthaar bis hin zum Deutsch Stichelhaar schon alles vertreten.

 

Da unser Stichelhaar leider schon mit 9 Jahren eingeschläfert werden musste und wir nie lang ohne Hund sein können, war schnell klar: Es muss ein neuer her! 

 

Ein guter und schon aus der Schulzeit bekannter Freund von Hermann hatte zufällig gerade aus seiner Großen Münsterländer-Hündin einen Wurf liegen.

 

Aber Hermann war sich der Sache nicht so sicher. Mit einem GM hatten wir zuvor keinerlei Berührungspunkte. Die größten Bedenken waren, ob der auch gute Vorstehanlagen mit bringt. Das ist ja gerade das, was Hermann so gerne sehen mag. Und so musste  Klaus noch Überzeugungsarbeit bei Hermann leisten. Es ging mit seiner Hündin Bonja ab ins Revier...

 

Zu Hause war dann schnell klar, in welche Richtung die Reise gehen sollte. Es ging mit alle Mann ab nach Bergenhusen, Welpen gucken. Eine Hündin sollte es definitiv werden - soviel war klar.

 

Da man ja immer wieder hört, dass der Hund sich seine Familie aussucht und nicht andersrum, fiel die Wahl auf die Hündin, die sich auf meinem Arm prompt in meinen Pulli fest biss und nicht wieder los lassen wollte.

 

In den nächsten Tagen wurde noch fieberhaft nach einem geeignetem Namen für unseren Welpen gesucht und dann war die Zeit des Wartens bis die kleine Akira von Treenetal zu uns kam, fast unerträglich lang. Aber die Zeit des Wartens hat sich gelohnt...